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Antoniushaus eröffnet dezentrales Wohnhaus

Im Sommer werden 16 Erwachsene mit Beeinträchtigung einziehen können
Antoniushaus eröffnet dezentrales Wohnhaus
Antoniushaus eröffnet dezentrales Wohnhaus
Hier können im August 18 Erwachsene mit Beeinträchtigung einziehen © Sankt Vinczenstift/Guido Erbring

Mitte August wird das Antoniushaus Hochheim im benachbarten Hofheim ein Wohnhaus für 16 Erwachsene mit Beeinträchtigung eröffnen. Es wird das erste dezentrale Wohnangebot des Antoniushauses. Das 2013 errichtete Gebäude wurde bis Sommer vergangenen Jahres als Kinderhaus des Sankt Vincenzstifts betrieben. „Wir sind froh, dass wir mit dem Landeswohlfahrtsverband (LWW) eine neue Nutzung für dieses Haus vereinbaren konnten“, sagt Dr. Caspar Söling, Sprecher der Geschäftsführung von Antoniushaus und Vincenzstift. „Es gibt lange Wartelisten für erwachsene Menschen mit Beeinträchtigung - wir haben uns an diesem Bedarf orientiert und mit dem LWV eine Neukonzeption und Umwidmung des ehemaligen Kinderhauses entwickelt. „Die Anbindung des Hauses an das Antoniushaus Hochheim ist begründet in der größeren räumlichen Nähe.“ Sankt Vincenzstift und Antoniushaus sind beides Einrichtungen der Josefs-Gesellschaft und werden von derselben Geschäftsführung geleitet.

Aktuell laufen die Vorbereitungen für den Bezug im Sommer – die Bewohnergruppen werden zusammengestellt, Mitarbeiter gesucht und Renovierungsmaßnahmen durchgeführt. „Wir werden zunächst mit einer Wohngruppe beginnen, die zweite Wohngruppe wird folgen“, so Dr. Söling. In den beiden Etagen werden künftig je acht Erwachsene in heterogenen Gruppen wohnen - Männer und Frauen mit einer geistigen und/oder körperlichen Beeinträchtigung. Die Bewohner arbeiten tagsüber in einer Werkstatt oder einer Tagesförderstätte und werden ansonsten rund um die Uhr von Mitarbeitern des Antoniushauses begleitet.

Welchen Namen das Wohnhaus bekommen wird, ist noch nicht entschieden.