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Christkönigsfest mit Kardinal Chávez

Christkönigsfest mit Kardinal Chávez
Christkönigsfest mit Kardinal Chávez
Weihbischof Rosa Chávez mit Gemeindemitgliedern seiner Pfarrei © (c) Adveniat Achim Pohl/© Adveniat Alle Rechte vorbehalten.

Auf besondere Weise wird in Christ-König Eschborn am Sonntag, 25. November, um 10.30 Uhr das Christkönigsfest begangen. An dem gemeinsamen Gottesdienst der Pfarreien im pastoralen Raum Main-Taunus-Ost nimmt Kardinal Gregorio Rosa Cháves teil. Er ist im  Rahmen der bundesweiten Eröffnung der Adveniat-Aktion der Deutschen Bischof (am 1. Advent in Wiesbaden) im Bistum Limburg zu Gast. Die Kollekte aus dem Gottesdienst wird dem Weihbischof und Generalvikar des Erzbistums San Salvador für seine Hilfesprojekte gespendet. Cháves ist Präsident der Caritas für Lateinamerika und die Karibik sowie der nationalen Caritas.

Die Aufmerksamkeit von Kardinal Gregorio Rosa Chávez gilt seit über 30 Jahren den benachteiligten Jugendlichen, die sich in El Salvador den gewalttätigen Jugendbanden anschließen.  San Salvador gehört zu den gefährlichsten Städten der Welt. Das Leben der Menschen in der Hauptstadt El Salvadors ist von Armut, Gewalt, Arbeits- und Perspektivlosigkeit geprägt. Kardinal Gregorio Rosa Chávez ist seit über 30 Jahren hier als Weihbischof und Gemeindepfarrer tätig. Seine Aufmerksamkeit gilt den benachteiligten Jugendlichen, die sich gewalttätigen Jugendbanden anschließen. In ihrer Situation der Verlassenheit und Verzweiflung scheinen die sogenannten Maras, die in Drogen-, Waffen- und Menschenhandel verstrickt sind, einen Familienersatz zu bieten. Die Jugendlichen geraten jedoch in eine Spirale der Gewalt und Abhängigkeit.

Kardinal Rosa Chávez gibt sie nicht auf. Sein Verständnis gilt den Opfern auf beiden Seiten. Einerseits möchte er die Vielen schützen, die unter der Bandengewalt leiden. Andererseits sieht er die Not der jungen Menschen, die keinen anderen Ausweg mehr sehen, als sich den Banden anzuschließen.

„Wir müssen diesen Jugendlichen Gründe geben, um zu glauben, um zu kämpfen und um zu leben.“ Mit Hilfe des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat hat er zahlreiche Projekte entwickelt, die jungen Menschen Chancen für eine Zukunft außerhalb der Banden geben.