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„Ich bin eine lebende jüdische Deutsche“

Online-Gesprächsrunde mit der Schriftstellerin, Regisseurin und Schauspielerin Petra Kunik
„Ich bin eine lebende jüdische Deutsche“
„Ich bin eine lebende jüdische Deutsche“
Petra Kunik an der Thorarolle © Petra Kunik

m Jahr 1933 lebten in Deutschland mehr als eine halbe Million Juden. Am Ende des Zweiten Weltkriegs, nach den Verbrechen der Nationalsozialisten, waren es weniger als neuntausend. Eine davon: die Schriftstellerin, Regisseurin und Schauspielerin Petra Kunik. Sie wurde 1945 in Magdeburg geboren und wuchs in Frankfurt am Main auf. Ihre Familie stammt aus dem Bezugsdreieck Prag, Wien, Halberstadt. Ihre Muttersprache ist Jiddisch, ihre Kindergartensprache Frankfurter Deutsch.

Als Jüdin der sogenannten "zweiten Generation" fühlt sie sich dem liberalen europäischen Judentum zugehörig und wehrt sich gegen eine Holocaust-Opfer-Rolle. Der 1963 in Frankfurt am Main beginnende Auschwitz-Prozess mit seinen 180 Verhandlungstagen, an denen sie oft auf den Pressebänken saß, wie süchtig, in all dem Grauen die Geschichte ihres Volkes als Geschichte des Leidens zu erfassen, brachte sie wie im Trotz zu der unwiderruflichen Erkenntnis: „Ich bin eine lebende jüdische Deutsche“.

Am Mittwoch, 18. November 2020 von 19:30 – 20:30 Uhr berichtet Petra Kunik bei einer Online-Gesprächsrunde als Zeitzeugin von ihrem Leben in Deutschland und tritt in Dialog mit ihren Zuhörern, ganz nach ihrem Motto für eine gelingende Gesellschaft: „Wir sollen nicht übereinander sprechen, sondern miteinander“.

Für die Veranstaltung wird das Videokonferenztool Zoom genutzt (https://zoom.us). Sie benötigen dafür nur eine stabile LAN- oder WLAN-Verbindung und eine (integrierte) Kamera an Ihrem PC, Laptop, Tablet oder Smartphone. Bei Anmeldung erhalten Sie bei Bedarf eine kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung für die einfache Nutzung von zoom. Bitte melden Sie sich bis einschließlich Montag, 16. November, bei Carol Wanske an. Per E-Mail an: Carol.wanske@bistumwanskelimburg.net oder telefonisch: 06192 44702. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Katholischen Erwachsenenbildung Main-Taunus (KEB), der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Main-Taunus-Kreis e.V. und des Pastoralen Raums Hofheim-Kriftel-Eppstein.

Annette Krumpholz
Pressestelle der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Limburg
Domplatz 360311Frankfurt
Tel.:069 8008718-453
 0160 3327279

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