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Junge Familien brauchen Treffpunkte

Stabwechsel in der Katholischen Familienbildungsstätte
Junge Familien brauchen Treffpunkte
Junge Familien brauchen Treffpunkte
© privat

Ellen Steyer (64), langjährige Leiterin der Katholischen Familienbildungsstätte Taunus, geht zum 1. Juni in den Ruhestand. Die Erzieherin und Sozialarbeiterin, die nach der Schulausbildung zuerst eine Banklehre absolviert hatte, ist seit 1979 in den Diensten des Bistums Limburg, zunächst im damaligen katholischen Bezirksjugendamt Main-Taunus, anschließend als Jugendbildungsreferentin im Katholischen Jugendamt Hochtaunus. 1993 übernahm die gebürtige Kelkheimerin die Leitung der Familienbildungsstätte für den Main-Taunus, seit der Zusammenschließung 2005 für den Taunus. Ihre Stelle wird zum 1. August mit je 50 Prozent von der Sozialpädagogin Annika Frey (38) und der Theologin und Politologin Judith Noa (32) übernommen.

Im Fokus der Einrichtung steht die Begleitung junger Eltern mit Kindern in den ersten Lebensjahren, wobei Steyer früh mit eigenen Angeboten die besondere Situation alleinerziehender Frauen in den Blick nahm. Vor acht Jahren stieg die Familienbildungsstätte erfolgreich beim bundesweiten wellcome-Projekt mit ein, aktuell mit der Eröffnung eines weiteren Standortes – außer Hofheim -  in Bad Homburg. Inzwischen gibt es einen großen Stamm von Ehrenamtlichen, die Familien mit Neugeborenen  in den ersten Wochen und Monaten unterstützen. Die Nachfrage sei ungebrochen groß, sagt Steyer. Für die Zukunft würde sie sich in den Pfarreien und Kirchorten niedrigschwellige Treffpunkte für Familien mit kleinen Kindern wünschen, die - fachlich begleitet von der Familienbildungsstätte - Möglichkeit zur Begegnung und Vernetzung bieten würden.