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Knackige Impulse als Hoffnungszeichen

Digitaler ökumenischer Adventskalender geht am 28. November an den Start
Knackige Impulse als Hoffnungszeichen
Knackige Impulse als Hoffnungszeichen
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Gemeinsam auf Weihnachten zugehen: Dazu laden die katholischen und evangelischen Gemeinden in Hofheim und Kriftel in diesem Jahr online mit einem digitalen Adventskalender ein. Ab 1. Advent werden auf der Internet-Plattform Padlet täglich kleine Videos für „ein Lächeln sorgen“, beschreibt Ralph Messer die Absicht dahinter. Der Gemeindereferent der Pfarrei St. Peter und Paul hat die ökumenische Aktion initiiert und zusammen mit Pfarrerin Ivonne Heinrich und Pfarrer Rasmus Bertram geplant. "Kurz und knackig" sind nach seinen Worten die kleinen filmischen Impulse. Eineinhalb Minuten Hoffnungszeichen am Morgen, während „man zum Beispiel gerade am Handy die Nachrichten checkt“, sagt Messer.  Eben „Advent zwischen Tür und Angel“, so der Untertitel der Aktion.

Für die erhoffte Vielfalt sorgen die vielen unterschiedlichen Filmemacher: Die kleinen Videos werden nämlich an vielen Orten gedreht, in Hofheim und Kriftel, Marxheim, Diedenbergen, Langenhain und Lorsbach, Zuhause oder in der Kirche, von Ehren- und Hauptamtlichen, von Älteren und Jüngeren, mit der professionellen Kamera ebenso wie mit dem Handy. Im Vordergrund steht nicht technische Perfektion, darauf legt Messer großen Wert, sondern das verbindende Element. „Die Leute können sich da wiederfinden“, sagt er. Er freut sich nicht nur über die gute Resonanz, sondern auch über die jetzt schon fertig vorliegenden Produktionen, die so bunt sind, wie er es sich gewünscht hat: mal nachdenklich, mal lustig, mal sehr persönlich. In einem Film ist eine Drehorgel im Einsatz, verrät er, ein Beitrag sei in Mundart, in einem anderen sei nach Selfie-Art das Handy deutlich sichtbar auf dem Küchentisch abgestellt, getreu dem von ihm ausgegebenen Motto „Keep it simple“.

Am 29. November kommt zum Start in den Advent erstmals Bewegung auf die Seite. Das letzte Video erscheint dann am zweiten Weihnachtsfeiertag, Die Kurzfilme werden auch auf der Homepage und dem YouTube-Kanal der Pfarrei St. Peter und Paul und den Internetauftritten der Mitveranstalter zu sehen sein. Mit im Boot sind die Evangelischen Gemeinden Hofheim-Kriftel und die Evangelisch-methodistischen Kirche. Der Adventskalender ist unter der Adresse https://padlet.com/Adventskalender/l5onevg1fig2f4gv zu finden.

Krippenfeier im Schichtdienst

Eine ganze Reihe von Ideen gibt es in der Pfarrei bereits zu den Krippenfeiern, die in diesem Jahr unter Corona-Bedingungen gestaltet sein müssen und bis zuletzt „unter Vorbehalt stehen“, wie Gemeindereferent Messer betont. Geplant ist nach seinen Worten unter anderem erstmals eine Krippenfeier vor der Bonifatiuskapelle. Stand jetzt könnten auf dem großen Außengelände mit einem gut kontrollierbaren Ein- und Ausgang rund 150 Menschen zusammen kommen. Außerdem sei die Wiese vor dem Pfarrheim St. Georg für eine Krippenfeier im Blick. Kreativ und ungewöhnlich ist die Planung für St. Peter und Paul: Dort wird möglicherweise in Schichten gefeiert. Vier Gruppen á 56 Menschen könnten teilnehmen, jeweils gruppenweise am Parkplatz starten und dann in die Kirche wechseln.

Das Krippenspiel soll als Video zu sehen sein. Dafür werden an verschiedenen Kirchorten einzelne Szenen gedreht und später zusammengeschnitten: „So können wir möglichst viele Kinder beteiligen“, sagt Messer, der dankbar ist für das Engagement aller Beteiligten: „Ohne die Ehrenamtlichen ginge das nicht.“ Ergänzt um Lieder und Gebete soll das Video in Form einer kleinen Krippenspielliturgie auf der Homepage abrufbar sein.

Alle aktuellen Informationen und Anmeldeformalitäten gibt es auf der Homepage der Pfarrei unter https://stpup.de/.

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