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Maskenpflicht im Gottesdienst

Main-Taunus Kreis verfügt Mund-Nasen-Bedeckung in Gottesdiensten durchgehend zu tragen
Maskenpflicht im Gottesdienst
Maskenpflicht im Gottesdienst
© Gabriella Clara Marino / unsplash.com

Im Amtsblatt des Main-Taunus-Kreises heißt es:

"Bei öffentlichen Veranstaltungen, in öffentlichen Einrichtungen, bei Trauerfeierlichkeiten, in Kirchen und vergleichbaren Räumlichkeiten von Glaubensgemeinschaften muss auch am eigenen Sitzplatz eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Ein Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung ist kurzfristig zulässig, wenn dies zur Vornahme einer notwendigen religiösen Handlung zwingend erforderlich ist und dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten wird."

Bezirksreferent Dr. Matthias Braunwarth bittet alle Besucher*innen von kirchlichen Einrichtungen und Gottesdiensten um eine gegenseitige Achtsamkeit hinsichtlich der Einhaltung dieser Vorgabe: „Mit dem Mund-Nase-Schutz schützen Sie sich selbst und andere in einer Phase, in der wir alle aufgerufen sind, einer weiteren Zuspitzung der Infektionslage entgegen zu wirken.“

Ergänzend zu dieser Verordnung, durchgehend einen Mund-Nase-Schutz zu tragen kann auf die Information aus dem Corona-Krisenstab des Bistums Limburg verwiesen werden, um für sich selbst klären zu können, was unter „öffentlich“ zu verstehen ist.

„Verordnungen der Länder und Landkreise verwenden oftmals den Begriff einer öffentlichen oder privaten Veranstaltung. Nachstehende Verständnishilfe kann der Abgrenzung der beiden Begriffe und damit der Einordnung einer geplanten Veranstaltung dienen:

Eine Veranstaltung ist immer dann öffentlich, wenn:

  • der teilnehmende Personenkreis nicht abgrenzbar ist und
  • sich die Teilnehmenden untereinander oder zum Veranstalter nicht innerlich verbunden fühlen.

Die Veranstaltung ist privat, wenn:

  • der Personenkreis abgrenzbar ist sowie
  • eine innere Verbundenheit auf der sozialen Ebene zwischen den Teilnehmenden oder von den Teilnehmenden zum Veranstalter besteht (z.B. Erstkommunionvorbereitung, Seniorencafé)

Grundsätzlich ist zudem immer zwischen Religionsausübung (Gottesdienste, Erstkommunionvorbereitung) und geselligem Beisammensein und sonstigen Veranstaltungen zu unterscheiden.“

Die Verordnung des Main-Taunus-Kreises ist hier zu finden.

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