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Mietsätze anpassen, Sozialwohnungen bauen

Ofener Brief zur Wohnungsnot vom runden Tisch "Viele Kulturen - ein Zukunft"
Mietsätze anpassen, Sozialwohnungen bauen
Mietsätze anpassen, Sozialwohnungen bauen
Kommunen sollen ausreichend Sozialwohnungen zur Verfügung stellen. © Pixabay

Der Main-Taunus-Kreis soll die Realität auf dem Wohnungsmarkt anerkennen, Mietsätze anpassen und Sozialwohnungen bauen: Das fordert der Runde Tisch „Viele Kulturen – eine Zukunft“. Seit zehn Jahren seien die Regelsätze für die maximal angemessenen Kosten der Unterkunft unverändert, während die Mietpreise kontinuierlich gestiegen seien, heißt es in einer jetzt veröffentlichten Erklärung zu Wohnungsnot. In der Folge zahlten immer mehr Hilfeempfänger im Kreis selbst den Mietanteil, der über die vom Kreis festgelegten Kosten hinausgehe. Dadurch werde die Existenzsicherung entsprechend gemindert.

Für Geflüchtete habe die Wohnungsnot eine weitere Konsequenz: Viele von ihnen lebten mangels erschwinglicher Wohnungen über Jahre in beengten Gemeinschaftsunterkünften. Ein Ankommen in der hiesigen Gesellschaft — und damit eine nachhaltige Integration — werde dadurch immens erschwert.

Der Runde Tisch „Viele Kulturen – eine Zukunft“ im MTK bringt Akteure aus Politik, Verwaltung, Kirchen, der bürgerschaftlich getragenen Flüchtlingshilfen, den Ausländerbeiräten, den Gewerkschaften und der Wohlfahrtsverbände zusammen, die sich für Flüchtlingshilfe und Integration engagieren. Ziel ist es, das positive Zusammenleben der Kulturen zu fördern und u.a. durch gemeinsame Stellungnahmen eine Verbesserung der Situation von Geflüchteten und Migranten zu bewirken.

Erklärung des Runden Tisches

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