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© Katholischer Bezirk Main-Taunus

HOFHEIM. – Die Corona-Pandemie trifft vor allem die Menschen besonders schwer, die auch in normalen Zeiten schon an der Armutsgrenze leben. Im Main-Taunus sind das unter anderem die Kunden der Tafel Hattersheim-Hofheim, die wie alle deutschen Tafeln vor großen Schwierigkeiten steht. Die Supermärkte spenden ein Drittel weniger Lebensmittel, Kontaktverbote und Schutzmaßnahmen erschweren die praktische Verteilung. Gleichzeitig steigt die Zahl der Bedürftigen vor dem Hintergrund zunehmender Erwerbslosigkeit infolge der Krise. Um in dieser Situation konkret zu helfen, ruft der Katholische Bezirk Main-Taunus zusammen mit dem Caritasverband Main-Taunus unter dem Motto „Main(e) Ostertafel“ zu einer Spendenaktion auf.

Neben kreativen Ansätzen vonseiten der Tafel-Mitarbeiter wie „Open-Air-Ausgaben“ oder Ausfahren von Fertiggepacktem an Bedürftige brauche es gerade jetzt neue und verlässliche Projekte, um fehlende Sach­spenden aufzustocken, sagt Bezirksreferent Dr. Matthias Braunwarth. Für nur 25 Euro könne ein Einkaufskorb mit frischen und haltbaren Lebensmitteln sowie Hygieneartikeln gefüllt werden, der das Leben von Bezugsberechtigten eine Woche lang unterstütze. „Mit dieser Spende bietet sich die Chance, Menschen etwas von der eigenen Ostertafel, von der eigenen Osterfreude und von der Zuversicht: ´Gemeinsam wird alles gut!‘ abzugeben“, so Braunwarth.

„Die Tafel-Arbeit basiert auf Spenden. Daher ist es in außergewöhnlichen Zeiten wichtig, gemeinsam um Unterstützung zu werben. Die Spendenaktion kurz vor Ostern ist hier ein wichtiges Zeichen des Zusammenhalts. Danke an das Katholische Bezirksbüro Main-Taunus für diese Initiative“, äußert Torsten Gunnemann, Geschäftsführer des Caritasverbandes Main-Taunus.

Spenden können eingezahlt werden auf das Konto des Caritasverbandes Main-Taunus IBAN: DE50 5125 0000 0002 0019 00, BIC: HELADEF1TSK mit dem Verwendungszweck „Ostertafel“. Oder spenden Sie mit nur einem Klick über das Online-Spendenformular hier.

Hintergrundinfo:

Die Tafel Hattersheim-Hofheim in Trägerschaft des Caritasverbandes für den Bezirk Main-Taunus e.V. hat im Jahr 2019 1000 Familien im Landkreis unterstützt. Vor der Epidemie haben rund 100 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für die Tafel gearbeitet. Aktuell steht nicht mal mehr die Hälfte davon zur Verfügung. Das lässt sich nur bedingt durch „tafelfremde“ Helfer kompensieren. Ende März 2020 waren in Hessen 82,5 Prozent der Tafeln geschlossen.

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© Bistum Limburg

Hofheim. - Der Katholische Bezirk Main-Taunus setzt ein Zeichen für europäische Solidarität und ruft dazu auf, Menschen in den „Hotspots“ der Epidemie in Nord-Italien zu unterstützen.

Als Teil der Europäischen Gemeinschaft, als Schwestern und Brüder der dort lebenden Glaubens­geschwister, als Bürger eines Sozialstaates ist es zugleich Chance wie auch Heraus­forderung, ganz konkret zu helfen. So wird Verbundenheit über die aktuell wieder errichteten Ländergrenzen hinweg erlebbar.

„Wir sitzen alle im selben Boot“ so betonte auch Papst Franziskus eindringlich in seiner Predigt am 27. März auf dem Petersplatz: „Als Jünger des Evangeliums sind wir uns bewusst geworden, dass wir uns im selben Boot befinden, alle zerbrechlich und orientierungslos, aber gleichzeitig sind wir wichtig und nötig, alle sind aufgerufen gemeinsam zu rudern, alle gleich bedürftig uns gegenseitig zu trösten.“  Ein Virus macht vor keinen Grenzen halt – wir teilen das gleiche Schicksal; menschliches wie soziales Leben ist zerbrechlich – Zusammenhalt und gemeinsames Vorgehen entscheiden wesentlich mit, wie es mit dem Boot weiter geht.

Im direkten Kontakt mit Caritas International und Caritas Italiana wurde uns der Caritasverband der Erzdiözese Trento (Trient) als Partner genannt, der sich sehr über eine Unterstützung freut. In der Region Trentino-Südtirol herrscht aktueller Unterstützungsbedarf vor allem im Bereich sozialer, finanzieller, psychologischer und seelsorglischer Not.

Don Cristiano Bettega, der bischöfliche Beauftragte für Sozialpastoral und Caritas, zeigt sich entsprechend hocherfreut über das Angebot aus Deutschland: „Eure Absicht, etwas für uns und zusammen mit uns zu tun, ist meines Erachtens ein tiefer Beweis des christlichen Miteinanders!“ Gemeinsam werden aktuell konkrete Projekte entwickelt, für die Spenden erbeten werden.

Spenden können eingezahlt werden auf das Konto des Katholischen Bezirksbüros Main-Taunus; IBAN: DE92 5114 0029 0376 2168 00, BIC: COBADEFFXXX. Verwendungszweck „Im selben Boot“.  

 

Hintergrundinfo: Das Erzbistum Trento (Trient) ist räumlich mit dem Trentino identisch und bildet mit der ihm unterstellten Diözese Bozen-Brixen in Südtirol die Kirchenprovinz Trento. Damit liegt es im sog. Epizentrum der Corona-Pandemie in Italien. Die Menschen dort sind extrem belastet durch das Wegbrechen ihres Einkommens und das Zugrundegehen ihrer beruflichen Existenzen, oftmals haben Menschen einfach nicht genug zu essen. Angehörige wissen nicht, in welchen Krankenhäuser ihre Erkrankten liegen, können Sie nicht besuchen, können im Falle des Todes weder an Beisetzungen teilnehmen, noch anschließend auf den Friedhof gehen. Auch die seelsorgliche Begleitung Sterbender und Trauernder kann nicht wie gewohnt erfolgen. Eine Traumatisierung von Teilen der Bevölkerung im Nachgang zu hohen Letalitätsraten droht.

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