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… und manchmal steht man drauf!

Fotografien von Ute Löw im Rahmen von Kunst und Kultur am Autoberg
… und manchmal steht man drauf!
… und manchmal steht man drauf!
© Ute Löw

Im Rahmen des Veranstaltungsprogramms „Kunst und Kultur am Autoberg“ präsentiert die Langenhainer Malerin und Fotografin Ute Löw (*1961) in der Wohnungsloseneinrichtung der Caritas in Hattersheim eine ungewöhnliche Ausstellung. In der Zeit vom 28. August bis einschließlich 10. Oktober zeigt sie Fotografien von kuriosen Kanaldeckeln, Sinkkästen und Gullys, die sie gemeinsam mit ihrem Mann auf Reisen durch den mitteleuropäischen Kontinent entdeckt hat. „Und manchmal steht man drauf…“ nennt die Langenhainerin ironisch ihre Ausstellung  origineller Fotografien von „schmucken Eingängen in den Untergrund“.

„Vor zehn Jahren haben wir auf einer Reise durch Istrien in Kroatien im kleinen Künstlerdorf Grozyan den ersten vor uns auftauchenden Kanaldeckel fotografiert.  Auch auf einer unserer nächsten Reise durch den Harz sind wir auf mehrere Kanaldeckel aufmerksam geworden. Dies hat uns bewegt, mal etwas genauer in den Dörfern und Städten auf den Boden zu schauen – und siehe da, wir waren erfolgreich. Oft schaut man einfach in den Gassen und Straßen nach rechts und links, aber seltener nach unten oder oben. Nun ist die Fotosammlung dieser Schachtabdeckungen, die wir auf den Reisen gefunden haben groß geworden, so dass ich diese in einer Ausstellung zeigen möchte“, erklärt Ute Löw ihre fotografische Leidenschaft.

Vor einigen Jahren hat die dreifache Mutter und vierfache Großmutter  das Malen und das Fotografieren als Hobby für sich entdeckt. Ihre Arbeiten in Acryl waren bereits in mehreren Ausstellungen im Main-Taunus-Kreis und in Frankfurt zu sehen. Neben der Kunst liebt sie das gemeinsame Reisen mit ihrem Mann durch Europa; seit einigen Jahren auch mit dem Wohnmobil.

Die Vernissage zur Ausstellung findet am Mittwoch, 28. August, um 19 Uhr statt. Eine Einführung in das Thema gibt der Hofheimer Künstler Erhard Scherfer. Der Eintritt ist frei! Die Veranstalter freuen sich aber über Spenden für die Arbeit mit wohnungslosen Menschen.