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Wohnhilfe mit neuem Träger

Zukunft des gemeinnützigen Vereins ist gesichert
Wohnhilfe mit neuem Träger
Wohnhilfe mit neuem Träger

Die ökumenische Wohnhilfe im Taunus e.V. (ÖWH)  kann ihr Engagement im Taunus für Menschen in Wohnungsnot fortsetzen: Zum 1. Juli übernimmt die Schottener Soziale Dienste GmbH, die in Hessen und Rheinland-Pfalz an über 80 Standorten tätig ist, als Träger den Geschäftsbetrieb. Wie Geschäftsführerin Silke Becker mitteilte, wird die Schottener Gesellschaft in alle bestehenden Mietverträge eintreten, die bestehenden Untermieterverhältnisse übernehmen und die bisherigen Mitarbeiter weiter beschäftigen.

Das Sozialunternehmen hat dafür, so Geschäftsführer Christof Schaefers, eine gemeinnützige Stiftung Wohnen gegründet. Schaefers betonte, dass die Schottener Soziale Dienste auch in Zukunft auf die Unterstützung des bestehenden Netzwerkes des Vereins und des Fördervereins angewiesen sei. „Wir können die Arbeit der Ökumenischen Wohnhilfe nicht allein erfolgreich fortführen“.

Der gemeinnützige Verein, entstanden aus einem Zusammenschluss von Christen aus dem Main-Taunus und Hochtaunus, setzt sich seit 28 Jahren Jahren erfolgreich für Menschen in prekären Lebenssituation in Wohnungsnot ein, die auf dem freien Wohnungsmarkt kaum eine Chance haben. Seit 1991 hat die ÖWH im Taunus 651 Wohnungen für 1489 Personen direkt vermittelt und zahlreiche Menschen auf der Suche nach Wohnungen beraten und begleitet. Zum 31. Dezember 2017 hatte der Verein 60 Wohnungen dauerhaft angemietet, dazu kamen zwölf eigene Wohnungen. Aktuell bestehen 58 Untervermietungen.

Die Ökumenische Wohnhilfe stand vor dem Aus, nachdem sich im vergangenen Jahr die Kooperationsstrukturen zwischen dem Caritasverband Main-Taunus, dem Hauptgeldgeber, und der ÖWH geändert hatten und damit ein Zuschuss von 50.000 Euro wegfiel.